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Michael David @ MySpace
Basic Rhythms 1
Da jedes Didgeridoo nur über einen einzigen Grundton verfügt, sind die Variationsmöglichkeiten des Klangs zum größten Teil rhythmischer Art. Bereits durch Zusammendrücken und wieder Herauslassen der Wangenmuskulatur können Sie interessante Rhythmen erzeugen.
Wesentlich akzentuierter klingt Ihr Rhythmus, wenn Sie stumm in das Didgeridoo hineinsprechen. Formen Sie während des Hineinblasens die Lippen zu einem Wort oder einem Buchstaben. Sie können übrigens auch laut hineinsprechen oder sogar singen. Es klingt dann noch voller. Dies ist allerdings eher ein besonderer Effekt, den man als Abwechslung in einem rhythmischen Muster oder einer Improvisation einsetzt. Aber zum Glück kann ja jeder spielen wie er will. Also singen, schreien, flüstern oder sprechen Sie in Ihr Didge wann immer Ihnen danach ist!
Da bei Anfängern die Wangenmuskulatur noch nicht so gut trainiert ist, empfiehlt es sich, zunächst mit wenig Mitteln zur Gestaltung eines Rhythmus auszukommen.

Beschränken Sie Ihren Didge-Wortschatz anfangs auf die Silben Oa, Di sowie die Buchstaben I und O. Die Silben bzw. Buchstaben können Sie entweder lang (gedehnt) oder kurz aussprechen. Beispiel: Ooooaaa, Oa, Diiii, Di u.s.w.
Bei Oa blasen Sie die Wangen auf, bei Di ziehen Sie die Wangen zusammen. Je größer der Unterschied zwischen aufgeblasenen und zusammen gedrückten Wangen ist, um so deutlicher ist der rhythmische Effekt zu hören.
Wenn Sie bisher nur frei improvisiert haben, werden Sie vielleicht feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, immer an der gleichen Stelle zu atmen. Am Besten atmen Sie nach den langen Tönen, z.B. nach einem Oa, O.
Ein Lied ist in gleiche Abschnitte, so genannte Takte unterteilt. Die Taktart der meisten Pop-Songs ist der 4/4 Takt. Sie zählen immer wieder 1,2,3,4, so lange, bis das Lied zu Ende ist. In der Notation erscheint am Schluss des Taktes ein Taktstrich. Dann geht die Zählerei von vorne los. Das hört sich nicht gerade sehr "sinnlich" an. Wenn Sie einen Rhythmus beherrschen, spielen Sie selbstverständlich intuitiv, kein Mensch zählt permanent durch.

Die Noten bestehen aus einem Notenkopf und einem Notenhals. Diese Noten heißen Viertel-Noten. Jede Note zählt einen Schlag. Im Beispiel 1. sehen Sie einen Rhythmus, der ausschließlich aus Viertel-Noten besteht.

In Beispiel 2. sehen Sie zwei mit einem "Balken" verbundene Noten. Diese Noten heißen Achtel-Noten. Auf eine Zahl kommen zwei Schläge. Der zweite Schlag wird mit dem Wort "und" (+) gezählt.
Wenn Ihnen das alles zu kompliziert ist, können Sie sich auch anders helfen. Denken Sie einfach bei Viertel-Noten an "lang" und bei Achtel-Noten an "kurz". Funktioniert ähnlich wie beim Morse-Alphabet.
Beispiel 1. wäre demnach: Lang, lang, lang, lang. Beispiel 2. : Lang, kurz, kurz, lang, lang,
Beispiel 3. : Lang, lang, kurz, kurz, lang.

Die folgenden sechs Beispiele können auch miteinander kombiniert werden, z.B. 1., 2. u.sw.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

Copyright: Michael David